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	<title>Viva</title>
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	<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 23:10:01 +0000</pubDate>
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		<title>In der karibischen See</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jan 2008 18:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wieder einmal ist es Sonntag. Die letzten drei Tage und Naechte waren Segelvergnuegen pur. Schmetterlingssegeln in einem durch - ohne Squalls mit heftigem Regen und hohen Wellen. Seit dem Start nimmt der Vollmond ab und erleuchtet jede Nacht die See. Zwischen Sonnenuntergang und Mondaufgang verfinstert ein pechschwarzer Himmel die See und den Horizont, so dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal ist es Sonntag. Die letzten drei Tage und Naechte waren Segelvergnuegen pur. Schmetterlingssegeln in einem durch - ohne Squalls mit heftigem Regen und hohen Wellen. Seit dem Start nimmt der Vollmond ab und erleuchtet jede Nacht die See. Zwischen Sonnenuntergang und Mondaufgang verfinstert ein pechschwarzer Himmel die See und den Horizont, so dass man nie weiss, was sich vor einem befindet und einen auf gut Glueck durch die Fluten gleiten laesst. Dafuer funkeln die Sterne in einer Klarheit, die beeindruckt. Auf Sternschnuppen warten wir in diesem Gebiet vergebens. Statt Wellenbergen haben wir nur Wellenhuegel mit ganz kleinen Schaumkronen, Wind von 13 bis 23 Knoten und so rauschen wir mit 6,8 Knoten Geschwindigkeit dahin. Tagsueber wechseln sich kleine Wolken mit viel Sonne ab. Da die VIVA nicht sehr viel rollt, gestaltet sich die Fortbewegung auf dem Boot problemlos. Auch ruhiges Lesen oder entspanntes Musik hoeren gehoeren zum Programm. Was fuer ein Unterschied zur Transatlantiktour (s. vorherige Berichte im Dezember). Die lezten zwei Tage bekamen wir Besuch von zwei zutraulichen Voegeln, die sich auf der Rettungsinsel fuer die Nacht ausruhten, ihr Gefieder putzten, ein wenig schliefen und dann am fruehen Morgen davonflogen. Auch fliegende Fische sind an der Tagesordnung. Manche landen auf unserem Deck und koennen nur noch tod dem Meer zurueckgegeben werden. Das Bergfest ist bei 1170 Seemeilen ueberschritten, und es sind jetzt noch knapp 550 Seemeilen bis Cristobal-Shelter Bay, der wir uns mit 7,3 Knoten (27.1.08 14.00) naehern.</p>
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		<title>VIVA startet mit der World ARC um die Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 18:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aufregung steigt bei allen, am 23. Januar 2008 um 11Uhr30 werfen wir die Leinen los und motoren vom Pontoon in Rodney Bay Marina/St.Lucia zum offiziellen Start in der Bucht um 12 Uhr. Zuvor muessen wir noch durch eine enge Hafeneinfahrt, um in das tuerkisblaue Wasser der Bucht zu gelangen. Um unsere Aufregung noch zu erhoehen, bleibt direkt vor uns ein Segelboot im Schlick mitten in der Ausfahrt stecken. Wir koennen nicht vorbei. Warten, warten, warten. Der Start wird um 10 Minuten verschoben. Dann das Startsignal: VIVA schiesst ueber die Startlinie und laesst drei Viertel des Feldes hinter sich. Aber nur fuer kurze Zeit, dann ziehen elegant die grossen Boote an uns vorbei, da wir zu den kleinen Booten zaehlen. Alle segeln noch einmal die malerische Kulisse von St. Lucia bis zu einem bestimmten Wegepunkt, gekennzeichnet durch eine orange Boje, entlang. Die Regattaleitung verabschiedet sich von der Flotte, die dann in die grosse Weite der Karibischen See Richtung Panama-St. Cristobal-Shelter Bay bei 25 Knoten Wind entschwindet. Es beginnt wieder der Gewoehnungsprozess an das Meer mit seinen hohen Wellen und 4 bis 6 Beaufort. Wir entschliessen uns fuer das Schmetterlingsegeln und mit Kurs 270 Grad fliegen wir dahin. Fuer die Nacht holen wir das Gross dicht und lasssen nur einen kleinen Fetzen stehen. Die ausgebaumte Genua im 1. Reff bleibt auf Steuerbordseite. Dies beschert uns allen eine ruhige Nacht. Fuer heute funken wir das erste Mal und stellen in der Flottenrunde fest, das wir ein grandioses Etmal von 165 Seemeilen gesegelt haben und nicht die letzten sind. Alle an Bord sind gluecklich und freuen sich auf die weitere Fahrt. Ahoi!</p>
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		<title>Zeitweiliger Aufenthalt in der Rodney Bay/St. Lucia</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 21:01:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Nach 2859 sm und 21 Tagen auf See haben wir alle das bunte ARC-Landprogramm genossen. Am Ankunftstag spielen junge Einheimische nachmittags ihre Steelpanmusik, sogar eine reine Maedchenband war dabei. Was fuer eine durchdringende, rythmische Musik. Da bleibt fast kein Koerper bewegungslos. Und abends speisen wir im Restaurant Buzz beginnend mit einem Cocktail &#8220;No Pressure&#8221;. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach 2859 sm und 21 Tagen auf See haben wir alle das bunte ARC-Landprogramm genossen. Am Ankunftstag spielen junge Einheimische nachmittags ihre Steelpanmusik, sogar eine reine Maedchenband war dabei. Was fuer eine durchdringende, rythmische Musik. Da bleibt fast kein Koerper bewegungslos. Und abends speisen wir im Restaurant Buzz beginnend mit einem Cocktail &#8220;No Pressure&#8221;. Und dieser Ausdruck kommt uns hier haeufig ueber die Lippen wie &#8220;Yes, may be later&#8221; und dabei stossen wir mit der rechten Faust zusammen an. Alles geht hier langsamer, was bei der hohen Luftfeuchtigkeit und Waerme angenehm ist. Und ein freundliches Laecheln aus weissen Zahnreihen wird hier pausenlos gezeigt. Wenn ich dies so mit unserem Land vergleiche. Am besten nicht darueber nachdenken. Es ist auf alle Faelle sehr wohltuend. Der Hoehepunkt der Parties ist die Party im General Manager House, direkt gegenueber der Marina. Hier residiert der General Manager der Marina in seinem gro?uegigen Haus, welches von einem grossen Wassergrundstueck umrundet ist. Dort koennen sich auch alle ARC-Teilnehmer verlustieren, essen, trinken, tanzen, reden, lauschen und beobachten. Und das bis tief in den Morgen hinein.<br />
Strandbesuche, Cocktails in der Strandbar/Restaurant &#8220;Spinnakers&#8221;, Landestouren, Besuch der Hauptstadt Castries mit seinem farbenfrohen Markt und das Strassenfest in Gros Islet jeden Freitag, was von Armut gepraegt ist, jedoch ein Fest voller Lebensfreude ist, lassen uns alle Segelanstrengungen vergessen. Die Prizegiving Ceremony am 21. Dezember 2007 bildet den Abschluss der ARC. Wir belegen Platz 109 in der Cruising Division (alles genau unter www.worldcruising.com nachzulesen). Gaiety on Rodney Bay - ein grosser Saal mit Empore und einem riesigen Grundstueck kann uns wieder alle aufnehmen. Viele Preise werden vergeben und man sieht zum ersten Mal Crews auf der Buehne, die man in Las Palmas noch nicht kennengelernt hat. Tolle, mutige und sympathische Menschen, die alle den Atlantik in ihrer Division als erste, zweite, dritte und vierte ueberquert haben. Als 14te in Division G haben wir nicht das Vergnuegen, doch das stoert uns nicht. Hauptsache, wir sind unversehrt angekommen.<br />
  Zu Weihnachten, am 24. Dezember, besuche ich die Mitternachtsmesse in der Kathedrale in Castries. Um 23 Uhr beginnt sie mit der Vorstellung von Jesus Leben in Worten und wird veranschaulicht durch verkleidete Personen, die durch die Kathedrale schreiten. Jede Lebensphase von Jesus wird von einem Chor und der Gemeinde mit Gesaengen und einer lokalen Instrumentierung begleitet. Es ist die Freude, dass es diesen Menschen gegeben hat, laut herauszuhoeren. Es spricht keine Trauer aus den Texten. Der Bischof verabschiedet sich nach 27 Jahren im Amt, um als einfacher Priester auf einer anderen Insel seine Mission fortzufuehren. Die Gemeinde ist bewegt.<br />
Um knapp 2 Uhr morgens lasse ich mich voller tiefer Eindruecke muede in die Koje fallen. Bis bald wieder.<br />
Petra von der VIVA</p>
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		<title>Ankunft in St. Lucia</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Dec 2007 16:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Am fruehen Sonntag, dem 16. Dezember 2007 mit den ersten Sonnenstrahlen melden wir uns ueber Kanal 77 bei der ARC finish line 5 Seemeilen von Pigeon Island / St. Lucia, um unsere ETA (estimated time of arrival) mitzuteilen. Kurz vor dem Ziel, schluepfte noch das riesige Kreuzfahrtschiff MED II in die Rodney Bay und versperrte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am fruehen Sonntag, dem 16. Dezember 2007 mit den ersten Sonnenstrahlen melden wir uns ueber Kanal 77 bei der ARC finish line 5 Seemeilen von Pigeon Island / St. Lucia, um unsere ETA (estimated time of arrival) mitzuteilen. Kurz vor dem Ziel, schluepfte noch das riesige Kreuzfahrtschiff MED II in die Rodney Bay und versperrte uns den direkten Zieleinlauf. Was fuer ein Zieleinlauf! Mal sind wir in der Abdeckung von Pigeon Island, mal brist es danach bis 6 Beaufort auf, um anschlie?nd von einem starken Regenschauer begleitet zu werden. Kurz vor der Ziellinie bricht die Sonne wieder durch, der Wind flaut ab und mit 3,5 kn und einer letzten Wende von insgesamt fuenf kriechen wir um 8.41 Uhr Lokalzeit ueber die Ziellinie. Gratulationen von allen Seiten, Blumen aus dem Dinghi von einem Freund, herzlicher Empfang seitens St. Lucia Touristikzentrale mit einem grossen Fruechtekorb, einer immensen Bierflasche und einem lokalen Fruchtcocktail - natuerlich mit Rum vermischt. Bei unserem erster Landgang laufen wir wie betrunkene Segler. Nun werden wir uns wieder an festen Boden gewoehnen. Das ARC-Programm ist vielversprechend, die Stimmung unter den bereits angekommenen Yachten ist fantastisch und die Freude, sich wiederzusehen, ist gross. Doch was mussten wir in der letzten Woche auf dem Atlantik nicht noch alles erleben. Ueber Funk bat SY Lady Liv um Hilfe wegen Steuerungproblemen. Wir und SY Great Haff waren die Boote in unmittelbarer Naehe und wir boten unsere Hilfe an. Die letzten Tage begleiteten wir in Funk- und manchmal Sichtnaehe die SY Lady Liv Tag und Nacht bis St. Lucia. Der Atlantik zeigte sich dabei nicht von seiner besten Seite. Die Wellen wurden immer hoeher, die Squalls immer haeufiger und der Regen wurde zum staendigen Begleiter. Adieu Shorts und T-Shirt! Hello, Regenmontur! Einreffen - Ausreffen - Einreffen - Ausreffen! Und das im steten Wechsel. Das regelmaessige wunderbare Essen, die kurzen sonnigen Nachmittagsstunden und die bestaendige umsichtige Seemannschaft der Crew brachte uns langsam, aber sichr vorwaerts. Auch die taegliche Funkrunde mit vertrauten Stimmen und ihrer Positionsangabe ist beruhigend. Einige Boote sind noch hinter uns. Wir sind nicht allein.  Am letzten Abend erst entschaedigte uns ein wunderschoener Sonnenuntergang fuer die Strapazen. Die gesamten drei Wochen ueber hatten wir keinen richtigen Sonnenauf-und untergang. Immer verschwand der Ball hinter dichten Wolken. Das Rollen des Bootes ging uns ganz schoen auf die Nerven. Man haette einmal all die Szenen und Stellungen filmen muessen, die wir im Boot in der Koje, in der Pantry, im Cockpit und auf Toilette einnahmen, um all den Schiffsbewegungen Herr zu werden. Ausser blauen Flecken blieben wir alle unversehrt. Bis auf einige fliegende Fische, die manchmal sogar an Bord landeten, und ein paar Voegeln spielte sich in der Fischwelt nicht viel ab. Vegeblich warteten wir wieder auf Delfine wie am Anfang. Jetzt werden wir den Erzaehlungen der anderen Segler lauschen, wie es ihnen ergangen ist. Haben Sie aehnliches erlebt? Bis bald wieder aus der Karibik Petra von der VIVA</p>
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		<title>Die zweite Woche auf dem Atlantik</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 19:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Gerade sind uns Seebeine gewachsen, da stellt der Atlantik hoechste Ansprueche an die seglerischen Faehigkeiten und das Durchhaltevermoegen aller. Hier ein Ausschnitt aus dem Wetterbericht: heavy showers, rain with risk of thunder in SW Quad slowly clearing to W, still scattered squalls elsewhere with sunny spells. Seit mehreren Tagen weht ein kraeftiger Ostwind mi Spitzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade sind uns Seebeine gewachsen, da stellt der Atlantik hoechste Ansprueche an die seglerischen Faehigkeiten und das Durchhaltevermoegen aller. Hier ein Ausschnitt aus dem Wetterbericht: heavy showers, rain with risk of thunder in SW Quad slowly clearing to W, still scattered squalls elsewhere with sunny spells. Seit mehreren Tagen weht ein kraeftiger Ostwind mi Spitzen in den Squalls bis zu 50 Knoten. Ab und zu prasselt ein starker Regen herunter und immer wieder wird ein- und ausgerefft, damit wir eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 6 Knoten behalten. Genaues Steuern des Rudergaengers sind gefordert. Damit er nicht zu schnell ermuedet, findet der Wechsel zwischen Ausguck und Rudergang im halbstuendlichen Rhythmus statt. Die Wellen treiben es bunt. Ade lange Duenung. Mal bis zu 5m hoch und kurz gehackt mit Schaumkronen, die brechen, mal flacher und nur rollend erschweren das Steuern vor dem Wind noch zusaetzlich. Doch wunderbar das Abwaertssurfen der Wellenberge - achtern wird das Heck langsam hochgehoben und man schaut steil hinunter zum Bug und runter gleitet man mit Wellengetoese. Der Geschwindigkeitsrekord auf der GPS-Logge: 9,3 kn.<br />
Trotz all der Anstrengungen gibt es auch Phasen der Entspannung: nachmittags trifft man sich im Cockpit zum Lesen im Sonnenschein oder geht auf die &#8220;Heckterrasse&#8221; mit Fenderpolstern, mittags zaubert uns der Koch ein warmes Essen. Es hat sich bewaehrt, das Fleisch portioniert in Tueten zu vakuumieren und dann tiefgefroren anliefern zu lassen. Es haelt sich erstaunlich lange in der Kuehlung. Munter geht es auch bei unseren kleinen Festen zu: das Bergfest, die letzten 1000 Seemeilen, die Ueberschreitung des 40igste Laengengrades, etc. Es faellt uns immer etwas ein.<br />
Taeglich erhalten wir Nachrichten vom ARC Control Office, in dem uns mitgeteilt wird, welche Personen zu Schaden gekommen sind, welche Boote aufgegeben wurden und welche Schaeden waehrend dieser Woche bei dem Starkwind passiert sind. Ich bin heilfroh, dass wir und die VIVA bis jetzt unbeschadet durch dieses Wetter gesegelt sind. Dank gesicherter Segeleinstellung fuer die Nacht und guter Seemannschaft. Wir sind zwar dadurch langsamer, aber die Nacht ist ruhiger.<br />
Es ist zweiter Advent und ich zuende bald die zweite Kerze an. Es verbleiben noch 950 Seemeilen bis St. Lucia. Ahoi.</p>
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		<title>Eine Woche auf dem Atlantik</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 12:31:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nun hat uns der Atlantik mit seiner langen Duenung, die bis zu 4/5 Metern aufragt. Genua und Gross sind gerefft zum Schmetterling ausgebaumt und gesichert, so dass wir in Boeen bis zu 54 Knoten Wind rasant noch die Wellen vor dem NE-Wind hinuntersurfen koennen. Die Speed over ground betraegt in der Spitze 9,1 Knoten, mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hat uns der Atlantik mit seiner langen Duenung, die bis zu 4/5 Metern aufragt. Genua und Gross sind gerefft zum Schmetterling ausgebaumt und gesichert, so dass wir in Boeen bis zu 54 Knoten Wind rasant noch die Wellen vor dem NE-Wind hinuntersurfen koennen. Die Speed over ground betraegt in der Spitze 9,1 Knoten, mehr als die Rumpfgeschwindigkeit. Mit Vollmond starten wir in Las Palmas und haben so meistens eine helle Nacht. Vor dem Mondaufgang funkeln die Sterne am Firmament und sind wunderbar zu studieren, z.B. Orion, suedlicher Fisch mit einem sehr hellen Stern, dem Fomalhaut, grosser Hund wiederum mit einem der hellsten Sterne, dem Sirius. Auch die Milchstrasse erscheint mit einem leuchten weissen Band. Selbst ein Komet vom Aussehen wie ein Wattebausch ist zu erkennen. Vor der Ueberquerung schlage ich vor, eine  Wunschliste anzufertigen, denn die Sternschnuppen fallen nur so vom Himmel. Den Parasailor haben wir inzwischen auch ausprobiert und er steht bei Wind bis 16 Knoten, wenig Welle und einem Windeinfallwinkel von ca. 150 Grad wie eine Eins. Er verschafft uns eine angenehm ruhige Fahrt, da der Bug nach oben gezogen wird. Als wir von einem Squall (Wind aus hohen Wolken mit zusaetzlichen 2 Bft) ueberrascht werden, gelingt es uns gerade noch, den Parasailot mit dem Bergeschlauch einzuholen und zu verstauen. Viel Geld gerettet.  Jeden Tag sehen wir Tiere, entweder sind es Delphine oder fliegende Fische oder aber Voegel, die windschnittig ueber den Wellen nach Fisch Ausschau halten. Was die Bordkueche angeht, werden wir verwoehnt. Eine vollstaendige Mahlzeit pro Tag warm zubereitet, begleitet von einem frischen Salat stehen auf unserer Speisekarte, z.B. Avocadomousse garniert mit Paprika, Olive und Fetakaese, gefolgt von einem Putenrollbraten mit schmackhaft gewuerzten Nudeln und eine Auswahl an Obst zum Nachtisch. Und zu besonderen Anlaessen wie z.B. nur noch 2000 Seemeilen bis St. Lucia, wird eine gute Flasche Rotwein aufgemacht. Die Temperatur waehrend der Nachtwachen steigt langsam an und das Fleece bleibt im Schrank. Die letzte Nacht hindurch hatten wir bestaendig um die 6 bis 7 Beaufort, was sehr hohe Konzentration beim Steuern forderte. Der Tiefschlaf folgte prompt. Nun oeffne ich die zweite Adventsklappe zum 1. Advent, zuende eine Kerze an und lasse den Sonntag langsam ausklingen. Bis bald wieder.</p>
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		<title>Start frei fuer die ARC 2007</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 18:31:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was fuer ein Spektakel! Musikkapellen heizen die Stimmung an, viele Spanier erscheinen zum Auslauf an der Mole und an der Ausfahrt werden wir mit einem durchdringenden Verabschiedungston auf den Atlantik entlassen. Ein Kanonenschuss um 13 Uhr vor dem Hafenbecken von Las Palmas ert?und um die 240 Segelboote schieben sich ueber die Startlinie. Die Sonne lacht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was fuer ein Spektakel! Musikkapellen heizen die Stimmung an, viele Spanier erscheinen zum Auslauf an der Mole und an der Ausfahrt werden wir mit einem durchdringenden Verabschiedungston auf den Atlantik entlassen. Ein Kanonenschuss um 13 Uhr vor dem Hafenbecken von Las Palmas ert?und um die 240 Segelboote schieben sich ueber die Startlinie. Die Sonne lacht, der Wind blaess mit 5 Beaufort und die hohe Duenung traegt uns mit einem Nordwind hinaus. Kurz darauf regnet es fuer 30 Minuten heftig, dann kommt wieder die Sonne zum Vorschein. Auch wahren Wind von 50 Knoten zeigt unser Windmesser einmalig an. Jetzt zur Nachtzeit ist es wieder ruhig und wir steuern sicher in den Morgen.   Fuer die naechsten Tage muessen uns erst einmal Seebeine wachsen. Der Appetit haelt sich in Grenzen, obwohl zwei Bleche leckere spanische Tortilla verfeinert mit Paprika, Zwiebeln und Knoblauch auf uns noch im Ofen warten. Die Bordroutine kommt allmaehlich. Viel schlafen und trinken gefolgt von Wachen, dies ist der jetzige Tagesablauf; die Gewoehnung an das Boot und die See ist nicht so einfach.   Zwei Delphine und eine grosse Schule von sogenannten Risso Delfinen (bis ca. 4 Meter lang)begleiten fuer laengere Zeit unser Boot- zur Freude und Abwechslung aller. Alle Beobachtungen werden in unseren Observationsbericht, den wir von einer Studentin aus La Rochelle erhielten, eingetragen und am Ende der Ueberquerung ausgewertet.<br />
Die Positionsangaben per E-mail und SSB-Funk funktionieren bestens, der Fischer Panda Generator fuellt fleissig die Batterien und der Wassermacher liefert gutes Wasser, welches wir in die leeren Mineralwasserflaschen auffuellen und wieder als eiserne Ration verstauen.<br />
Es geht der dritten Nacht entgegen - bis bald.</p>
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		<title>VIVA Las Palmas Gran Canaria</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Nov 2007 11:31:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[VIVA ist wohlbehalten von Madeira aus in Las Palmas / Gran Canaria angekommen, und wir bereiten sie technisch und ausruestungsmaessig auf die ARC 2007 vor. Dies wird uns die naechsten Tage sicherlich beschaeftigen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>VIVA ist wohlbehalten von Madeira aus in Las Palmas / Gran Canaria angekommen, und wir bereiten sie technisch und ausruestungsmaessig auf die ARC 2007 vor. Dies wird uns die naechsten Tage sicherlich beschaeftigen.</p>
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